Viking Cordelia

komm mit mir in meine Welt der Germanen

Burgen

Unser Thema ist das Leben der Germanen, und dazu gehören auch die historischen Bauwerke. Da liegt es nahe, zunächst einmal die Entwicklung der Burgen zu beschreiben. Sie waren die ersten festen Gebäude, anfänglich nur aus Erde errichtet, vielleicht mit Palisaden versehen. Es waren diese sogenannten Erdwerke, die um erstmals vor etwa 4000 Jahren gebaut wurden. Mit den ersten aus Holz errichteten Häusern sind sie die ersten architektonischen Zeugen unserer Vorväter.


Dann wurden diese Befestigungen mit einem Untergrund aus Steinen errichtet und auf der Krone mit Palisaden versehen. Das ist die Zeit der Wall- und Fliehburgen, deren Erbe die ersten Holz- oder Steinburgen antreten, auch motte (aus dem Französischen) genannt. Um sie herum wurde ein Graben gezogen und die „motte“ war nur über eine Brücke zu erreichen.


Die motte oder Turmburg war der Vorläufer der Burgen wie wir uns heute eine Burg oder Burgruine vorstellen. Bis Ende des 14. Jahrhundert genügte ein tiefer Graben und eine hohe Mauer, um sich dem Feind zu entziehen. Dann aber kamen die Feuerwaffen auf und eine herkömmliche Burg war bald sturmreif geschossen.


Die Bollwerke wurden also immer mächtiger. Die Lage einer Burg war natürlich auch sehr entscheidend. Später, bis in die Napoleonische Zeit vergruben sich die Fortifikationen fast gänzlich in der Erde. Am Ende waren es die sogenannten Festungen, von denen heute nur noch ganz wenige existieren. Napoleon ließ sie fast alle schleifen…


Doch machen wir uns eines klar, alle Befestigungen, ob Erdwerk, Burg oder Festung: Sie waren immer Zentren der Macht. Ihre Überbleibsel liegen heute oft verloren in der Landschaft, in den Bergen, fernab von unserer heutigen Zivilisation. Trotzdem gebühren Sie unseren Respekt. Wenn man sich diese Fakten vergegenwärtigt erscheint es uns leicht, diese Stätten interessiert aufzusuchen und zu würdigen.


Der Anspruch dieser Webseite ist, die Bedeutung von Verkehr und Architektur in unserer Gesellschaft zu verdeutlichen. Und die Geschichte dazu nicht zu vergessen....

Die Externsteine bei Detmold waren viele Jahrtausende eine Kultstätte unserer Vorfahren.  

Angeblich soll sich hier auch das Heiligtum der Germanen, die Irminsul, befunden haben. 

Andere Quellen sprechen von der Iburg oberhalb von Bad Driburg. 






Die Abbildung links zeigt das Burggelände der Iburg.


Auf diesen Burgenseiten wird der Versuch unternommen, alle Burgen, Burgruinen, Ringwälle und Fliehburgen einer bestimmten Region zu erfassen. Schlösser bleiben die Ausnahme, da diese bereits in anderen Burgen- und Schlösser-Internetseiten ausführlich erwähnt werden.

Hier ist die besondere Herausforderung, möglichst alle noch so unbekannten Befestigungen mit einzubeziehen. Es ist auf jeden Fall schwieriger, eine 3 km im Wald versteckte Fliehburg aufzuspüren, als vom Auto-Parkplatz bequem in eine danebenliegende Burg zu spazieren.

Anders als auf anderen Internetseiten werden hier die Objekte einer bestimmten Region zusammengefaßt. Es macht sicher Sinn, diese z.B. im Gebiet „Weserbergland“, „Werratal“ oder „Fuldatal“ zu gliedern. Auf der einen Seite ist es so möglich, selbst mehrere Befestigungen in einem bestimmten Zeitraum (Kurzurlaub) zu erreichen. Auf der anderen Seite bilden diese Regionen oft auch einen in sich geschlossenen und gewachsenen Kulturkreis.

Besonders sehenswerte Objekte sind mit einem S  gekennzeichnet, mystisch anmutende Orte mit einem M